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TG-Judoabteilung wurde 40 Jahre alt

Über 200 Gäste fanden sich am Wochenende im Vereinslokal des Tennisclubs Grün-Weiß ein, das auch Stammlokal der TG-Judokas ist, um deren 40-jähriges Bestehen zu feiern. In seiner Festrede begrüßte Abt.-Leiter Jürgen Brockmeyer neben den vielen Ehemaligen auch die Vertreter der Turngemeinde, des Kreises und des Nordrhein-Westfälischen Judoverbandes. Der Deutsche Judobund hatte sogar ihren Ehrenpräsidenten, nämlich den „Judo-Titanen“ Willi Höfken, entsandt. In seinem Grußwort würdigte der TG-Vorstandsvorsitzende Mario Meyen das sportliche wie im Besonderen auch das jugendpflegerische Wirken der Judoabteilung. So wurden dort seit 1968 insgesamt 138 Ferien-Freizeiten mit mehr als 4100 Teilnehmern unternommen. Ebenso sei man dankbar, dass die 270 Mitglieder starke Judoabteilung seit vielen Jahren den ‚Ferienspaß für Daheimgebliebene’ und die Kinderbelustigung beim Neusser Schützenfest ausrichte. Dazu gehöre auch das Engagement bei den Sommernachtsläufen sowie und bei den Nikolaus-Sportschauen der TG. Bedauert wurde allerdings, dass Abteilungsgründer und TG-Ehrenvorsitzender Eberhard Henke aus Altersgründen nicht teilnehmen konnte und auch der langjährige Abteilungsleiter L. Voigt verhindert war. Das jedoch tat jedoch der Wiedersehensfreude vieler Judokas der „ersten Stunde“, die sich erstmals nach Jahrzehnten wieder in den Armen lagen, keinen Abbruch. Gemeinsam studierte man zig Turnier- und Fahrtenfotos sowie Presseartikel, die „Yogy“ Brockmeyer ordnerweise herangekarrt hatte. So erinnerte man sich schmunzelnd daran, wie im ehemaligen Schwann-Gymnasium die ersten Judowürfe anfangs noch auf ausgemusterten Polizei-Ringermatten -die mittrainierende Neusser Ordnungshüter beigesteuert hatten- erfolgten. „Weißte noch“ oder „Kennste noch? “ waren die unter den Ex- oder noch aktiven Judokas wohl die am meisten gestellten Fragen. So verging die Zeit wie im Fluge. Als Yogy zu weit vorgerückter Stunde die Feierabendglocke läutete, drückte man ihm noch einmal seine Klampfe in die Hand. Und bald kochte die Stimmung bei zünftigen Fahrtenliedern und dem kultigen „Country-Roads“ -bei der auch Marga Schmidt ‚gitarrenmäßig’ mitmischte- noch einmal so richtig hoch. Dass beim anschließenden „Gute Nacht Freunde“- oder „Nehmt Abschied Brüder“-Lied Abschiedstränen flossen, verwunderte daher wohl niemanden. jb

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