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Nachbericht Judofahrt Herbst 2017

Am Freitag den 20. Oktober ging es für die Judoabteilung nach Blankenheim in das Örtchen Ahrhütte. Die Unterkunft konnte bis zu 52 Judoka beherbergen. Wir waren aber "nur" mit 38 vertreten. Die Hütte lag am Ende des Ortes und bot viel Platz für sowohl indoor als auch outdoor Aktivitäten.

Freitag Abend wurde Stop-Tanz mit Kennenlernspiel kombiniert. Viele neue Gesichter waren dabei. Nach 0 Uhr feierten wir dann zusammen Janas Geburtstag. Es wurde getanzt, Kuchen gegessen und viel gelacht.

Samstag ging früh aus den Federn und direkt ab in die Wanderklamotten! Wir besichtigten einen alten und stillgelegten Eisenbahntunnel nahe Mühlheim. Dort drehten wir ein Filmchen. Erschöpft kamen wir gegen 19 Uhr Zuhause an und hatten 24 Kilometer hinter uns gelassen. Als Ausklang des Abends galt das Grillen und eine kleine Runde Werwolf (von Düsterwald). Am späten Abend jedoch mussten die Judoka ihren Mut unter Beweis stellen. Wir veranstalteten einen kleinen Mutmarsch wo die Teilnehmer sich von Fackel zu Fackel bewegen mussten.

Sonntag ging es sportlich weiter mit einem Survivalparkour. Zudem wurden nach dem Frühstück die Stimmbänder trainiert, da wir am Abend das Stundenfeuer mit Gesang untermalt haben wollten. Außerdem konnten die Judoka ihr können im Lesen beweißen. So belegten Florian, Chiara und Joel die ersten drei Plätze bei dem Lesewettbewerb.

Am Montag morgen ging es hoch in die Lüfte. Wir besuchten den Natur-Hochseilgarten in Nettersheim. Vor Ort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und mussten uns in diesen Gruppen mit Teambuilding Aufgaben beschäftigen. Der Hochseilgarten beruht auf gegenseitiges sichern und aufpassen während des Kletterns. Danach machten wir eine Schnitzel- ehm Schnipseljagd. Hierbei mussten die Judoka Fragen beantworten und Aufgaben erfüllen um so dem Schatz näherzukommen. Nach dem Abendessen mussten sich alle in Schale werfen, sonst käme man nicht in das Hauseigene Casino rein. Neben Roulette, Craps, Baccara, Black Jack, Red Dog und Poker gab es viele tolle Preise zu gewinnen. Wer sich verzockt hatte und keine Chips mehr hatte, konnte sich für einen extra Küchendienst wieder einkaufen.

Dienstag wurde Jugger gespielt. Hierbei mussten sich die Teams gegenseitig mit gepolsterten Pompfen unterhalb der Hüfte abschlagen um so dem Läufer den weg freizukämpfen. Dieser musste den Ball in den gegnerischen Kasten legen um einen Punkt für sein Team zu erreichen. Nach vielen spannenden, schweißtreibenden Begegnungen und Kämpfen mussten in der Unterkunft mehrere Mordfälle aufgeklärt werden. Jugendbetreuer und Betreuer verteilten sich im ganzen Haus und hielten Rätsel parat die unbedingt gelöst werden mussten. Die mittlerweile zur Tradition gewordene Meditation von Nils darf vor dem O-Marsch nicht fehlen. Beide O-Marsch Teams mussten die ähnlichen Strecken (8 km Luftlinie und ca. 12 km Strecke) absolvieren. Das Team um Edgar, Jeremias und David gewann mit gerade einmal 4 Minuten Vorsprung. Das zweite Team um Artur, Alexander und Jonas schlug sich gut konnte aber dennoch nicht den besten und schnellsten weg nach Hause bestreiten.

Am Mittwoch konnten sich dann alle wieder beruhigen. Wir fuhren in die Eifel-Therme Zikkurat mit großer und schöner Saunalandschaft. Auch der Schwimmbereich mit Rutsche, Whirlpool und Sprungtürmen konnte für viel Freude und Entspannung sorgen. Am Abend gab es noch einen Film für die Ü16 während sich die jüngeren bereits in ihre Betten verkrochen hatten.

Donnerstag ging es wie gewohnt sportlich weiter. Rein in die Wanderklamotten; hieß es erneut. Wir wanderten nach Blankenheim um dort eine Führung rund um den Tiergartentunnel, der dazugehörigen Quelle und der Blankenheimer Burg zu genießen. Zuhause angekommen zählten wir 16 Kilometer. Danach spielte HaPe mit allen Judoka die traditionellen Yogyspiele. Hierbei mussten neue aber auch alteingesessene dran glauben. Nachts ging es sportlich weiter. Wir spielten Brennball at night. Das Feld wurde mit Fackeln abgesteckt und der Ball wurde mit Knicklichtern verziert.

Am Freitag fuhren wir zu einer Sommerrodelbahn in Mechernich. Hier konnten alle mehrmals die Rodelbahn runterhuschen und dabei Spaß haben. Außerdem spielten wir ein Stadspiel, eher Dorfspiel, im Ort Dollendorf. Die kleinen Teams mussten zu jedem Buchstaben im Alphabet einen Gegenstand erfragen oder finden. Die Jury um HaPe und Lukas entschied dann je nach Wert und Zustand der erbeuteten Gegenstände. Vor dem beliebten Buffet gab es den Fahrtenfilm von der Judofahrt im Ostern 2017 nach Finnentrop auf die Ohren und Augen. Das Buffet wurde von Lara und Jonas eröffnet. Wie immer war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach dem Essen ging es dann in den umfunktionierten Aufenthaltsraum. Dort wurde bis spät in die Nacht zu lauter Musik getanzt und gesungen.

Samstag wurde Hand in Hand zusammen aufgeräumt. Um 12 Uhr musste alles sauber sein. Man munkelt, dass es nachher sauberer als vorher war. So konnten wir gegen kurz nach 12 abfahren, mussten aber mehrere Pinkel Pausen einbauen. Um 14:30 Uhr kamen wir dann am Parkplatz Südpark an wo dann auch offiziell die Judofahrt Herbst 2017 nach Ahrhütte endete.

Die Fahrtenmacher, Betreuer und Jugendbetreuer bedanken sich für eine gelungene und schöne Judofahrt und hoffen auf positives Feedback! Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr und hoffen auf viele weitere und neue Teilnehmer!

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