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Nachbericht Judofahrt Ostern 2017 nach Finnentrop

Am 7. April war es endlich wieder soweit: Judofahrt!
Diesmal ging es in das Sauerland, 2 Stunden Fahrzeit. Die Unterkunft war sehr geräumig, bot viel Platz und lag direkt neben einem Sägewerk. 37 Judoka verteilten sich auf zwei Trakte.

Nach den üblichen Kennenlernspielen am ersten Abend ging es Samstag direkt in die Wanderschuhe und raus in die Natur. Es gab eine lange Wanderung, in der die eine oder andere Aufgabe gelöst werden musste. Im Film- und Holzi Holzi Holz-Kurs lernten die Kinder z.B. den richtigen Umgang mit der neuen Filmkamera bzw. mit Axt und Beil.

Diese Fahrt war aber auch für die Alteingesessenen eine etwas andere Freizeitfahrt. Wir gingen bereits am Sonntag, nicht erst am Mittwoch, in das örtliche Schwimmbad, mit einem zu kurz gekommenen Saunabereich, aber dennoch vielen spaßigen Schwimmspielen. Dort hielten wir uns bis in die Abendstunden auf. Zum Abschluss des Tages gab es Raclette und einen Filmeabend für die Ü16.

Am Montag ging es in den Panoramapark in Kirchhundem. Das Betreuerteam verkleidete sich mit Hilfe von tierischen Ganzkörperkostümen. Neben einer Rodelbahn gab es auch viele weitere Möglichkeiten sich zu amüsieren. Am Abend gab es dann den Fahrtenfilm von Ostern 2016 mit einer anschließenden Dschungelprüfung, wo alle Teilnehmer sich beweisen mussten. Hier ging es nicht nur darum, das Ekelgefühl zu überwinden, sondern auch koordinative Fähigkeiten zu beweisen.

Auch die üblichen Stadtspiele kamen nicht zu kurz. Es begann mit einer Klopapierrolle, welche gegen einen größeren Gegenstand eingetauscht werden musste. Danach wurde dem Betreuerteam mit einer Einkaufsralley unter die Arme gegriffen. Wieder in der Unterkunft angekommen übte die versammelte Truppe einen Gruppentanz zu "Cheap Thrills - Sia" ein. Natürlich wurde nach der erfolgreichen Meditation der O-Marsch absolviert. Beide Teams durften sich ca. 15 Kilometer durch die Wälder schlagen, dies nur mit Karte und Kompass. Mit einem Abstand von weniger als 20 Minuten erreichten die Teams die Unterkunft nach 3 Uhr nachts.

Am nächsten Tag ging es weiter mit der nächsten Aktion im Wald. Totem stand auf dem Wochenplan. Nach einer langen Runde ging es mit den Bussen zum Schiefermuseum in Schmallenberg-Holthausen. Dort lernten wir, was einen Schiefer ausmacht und wie er verarbeitet wird. Zum Abschluss des Tages wurden die Teilnehmer mit einem Wellness -Abend belohnt, wobei hier sich viele Judoka die Nägel lakieren ließen.

Da die ganze Woche über das Wetter gut mitspielte, musste es am Donnerstag beim Tretbootfahren ein wenig regnen. Nach knapp einer Stunde auf dem Biggesee fuhren wir mit den Bussen in Richtung Hohe Ley. Zu Fuß erreichten wir dann die höchste Erhebung im Sauerland. Nun gab es ein Telefonat zwischen den Betreuern, wobei die Teilnehmer am Gebirgskreuz erfuhren, dass die Busse bereits an der Unterkunft waren.. Aus heiterem Himmel hatten wir natürlich Karte und Kompass mit und wanderten die 12 Kilometer zurück zum Haus Agatha.

Am letzten Tag gab es wie immer sowohl die Freundschaftsbriefe als auch den Fahrtenfilm von der Judofahrt im Herbst 2016. Außerdem gab es einen großen Videodreh zu einem Musikstück von Katy Perry - "Firework". Hierbei wurde mit viel Farbpulver und gefärbtem Wasser gearbeitet. Am Abend richtete die Küche das klassische Buffet an. Der letze Abend klang mit einer Party für Groß und Klein aus.

Samstag, der 15.04, war der letzte Tag. An diesem wurde aufgeräumt, geputzt und geschruppt. Um 18 Uhr endete dann die Judofahrt Ostern 2017 am Parkplatz Südpark. Es lässt sich festhalten, dass auch diese Judofahrt wieder positiv in Erinnerung bleibt. Die Tage, bis zur nächsten Fahrt, werden bereits gezählt!

Das Nachtreffen findet am Samstag den 20.05 statt. Dort werden auch die ersten Bilder per Diashow gezeigt.

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