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Judokas auf anderen (Rad-)Wegen

Am sogenannten "toten Wochenende" vor Neusser Kirmes haben sich insgesamt 15 Judokas aufgemacht, die Eifel unsicher zu machen. 6 auf dem Fahrrad, 5 auf 3 Motorrädern (was sich jedoch für 1 Person im Laufe der Fahrt änderte) und 4 Personen in 2 Autos. Als Ziel wurde dieses Jahr der Nürburgring bei Adenau angepeilt. Die Fahrradfahrer trafen sich morgens um 09:00 Uhr am Neusser Hauptbahnhof und fuhren mit dem Zug nach Remagen. Von dort aus mussten sie sich dann aus eigener Kraft fortbewegen. Es ging ca. 75 km bergauf und bergab, bis sie schliesslich (fast alle) gegen 18:00 Uhr auf dem vereinbarten Campingplatz eintrafen. Rainer gönnte sich den Luxus und liess sich und seinen Drahtesel die letzten 10 km vor dem Ziel von dem herbeigerufenen Verpflegungswagen abholen. Die motorrisierten Mitfahrer waren ca. 1,5 Stunden vorher eingetroffen und haben bereits alle Zelte in einem Kreis für die Nacht aufgebaut. Auf deren Hinfahrt ereignete sich ca. 80 km vom Abfahrtsort entfernt eine mehr oder weniger kleine Panne: Franks Harley meinte kurz hinter Zülpich ein paar Schrauben "spucken" zu müssen, sodass eine Weiterfahrt für ihn auf zwei Rädern nicht mehr möglich war. Die Harley wurde auf einem Privatgrundstück abgestellt und für Frank ging die Fahrt auf der Rücksitzbank des Verpflegungswagens von Lutz weiter. Abends ging es dann zu Fuss zum nicht weit entfernten Nürburgring, wo an diesem Wochenende das 24-Stunden-Fahrradrennen "Rad am Ring" stattfand. Die Organisation dieser Veranstaltung war einwandfrei, nur wurde es leider vergessen einige Zuschauer für dieses Event zu gewinnen. So kam es, dass wir ALLEINE vor dem extra engagierten RPR-Soundwagen eine eigene kleine Party veranstalteten. Aus Bewunderung (oder Mitleid) unserer Begeisterungsfähigkeit wurde uns von dem fast eingeschlafenen DJ ein 5-Liter Fässchen Bitburger spendiert, welches wir auch ohne zu murren angenommen und geleert haben. Zurück in unserem Nachtquartier angekommen, wurde noch ein wenig Small-Talk gehalten, bis dann letztendlich alle gegen 01:00 Uhr erschöpft in ihren Kojen lagen. Am nächsten Morgen wurde nach altbewährter Judofahrtsitte im Freien gefrühstückt, bis sich dann die einzelnen Teams auf ihre Rückfahrt vorbereiteten. Alles in allem kann man sagen, dass es sich um ein anstrengendes, jedoch seshr schönes Wochenende gehandelt hat, welches ggf. am "toten Wochenende" 2004 fortgesetzt wird.

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