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Rurauencup 2016 in Jülich

Am 20.03.2016 fand in Jülich der alljährliche Rurauencup statt. Auch die TG Neuss war wie im Vorjahr geladen. Terminbedingt konnte die TG nur eine kleine Delegation nach Jülich entsenden. Jason Marx, Silvan Tischer, Erdem Kelebek und Mert Özkan reisten mit Ihrem Coach Boris nach Jülich, um eine der begehrten Goldstatuen zu gewinnen.

Jason Marx (-31 KG) konnte sich auf dem zweiten Turnier seiner Karriere im ersten Kampf nicht durchsetzen und unterlag nach kurzem Gefecht. Im zweiten Kampf versuchte er zunächst ergebnislos, seinen Gegner mit O-Soto-Gari zu Boden zu bringen. Nach einer kurzen Anweisung seines Trainers besann er sich auf die alte Judoweisheit, wenn es nicht nach hinten geht, muss es nach vorne gehen und setzte zweimal Seoi-Nage an. Beide endeten für Ihn mit Waza-Ari und er konnte den Kampf für sich entscheiden. Den letzten Kampf konnte er dann leider nicht gewinnen und so erreichte er einen immer noch guten 7. Platz in der größten Teilnehmerliste.

Mert Özkan (-26 KG) bestritt ebenfalls sein zweites Turnier und musste sich im ersten Kampf klar geschlagen geben. Im zweiten Kampf sammelte er mit seinen Würfen ein Yuko und ein Waza-Ari und gewann gegen seinen Gegner. Im dritten Kampf trat das leider nicht immer vermeidbare ein und er musste gegen seinen Vereinskameraden Silvan um den Einzug in den Kampf um Platz 3 kämpfen. Mert musste sich Silvan geschlagen geben und kam damit ebenfalls auf den 7. Platz.

Erdem Kelebek (-28 KG) wurde im ersten Kampf von einem Ko-Uchi-Maki-Komi überrumpelt. Den zweiten Kampf konnte er mit Mune-Gatame für sich entscheiden. Auch im dritten Kampf war Erdem seinem Gegner überlegen und nahm ein Ippon mit. Beim Kampf um Platz 3 verlor Erdem dann aber immer wieder den Faden und den Arm des Gegners. Mit einem halben Griff konnte er nicht siegen und kam so auf den 5. Platz.

Silvan Tischer (-26 KG) schließlich brachte dann doch noch Edelmetall für die TG mit nach Hause. Im ersten Kampf unterlag er in einem Haltegriff. Den zweiten Kampf konnte er ebenso für sich entscheiden wie den dritten (gegen Mert). Etwas überrascht, dass er noch einmal kämpfen musste, erarbeitete er sich sodann mittels O-Soto-Otoshi jeweils zwei Jukos. Diese konnte er dann bis zum Gong retten und wurde verdient Dritter. Er bekam neben der Urkunde eine schwere Bronzemedaille.

Somit musste das Ziel, eine Statue mitzunehmen, auf das kommende Jahr verschoben werden. Dennoch war das Ergebnis für den Coach Boris zufrieden stellend, da alle ihr Bestes gegeben haben und alle auf diesem sehr gut besetzten (und sehr schön ausgerichteten) Turnier nicht sieglos blieben.

Herzlichen Glückwunsch an die Kämpfer.

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