Geschichte

Mutig machte der heute bereits 85jährige Eberhard Henke im April 1966 die "neumodische" Sportart Judosalonfähig und bescherte der TG eine neue Abteilung. E. Henke setzte sozusagen den Grundstein für einen der größten Judovereine im Kreis. Aber alles fing klein an. Zum ersten Training brachte Jürgen Brockmeyer alte Ringermatten der neusser Polizei mit, auf denen man zu Anfang trainierte. Dies ist natürlich kein Vergleich zu den heutigen Trainingsbedingungen. Mit der Zeit wuchs die Abteilung und wurde immer populärer und war sozusagen ein Vorreiter für diese Sportart im Kreis.Durch die wachsenden Abteilungsmitglieder war es möglich auch erfolgreich an Wettkämpfen teil zu nehmen. Und schon zu dieser Zeit war das technische Niveau der Kämpfer sehr hoch und so konnte man dann auch an Mannschaftswettkämpfen teil nehmen.


Als dann Lothar Voigt als Trainer in die Abteilung einstieg und später Abteilungsleiter wurde, blühte der Mannschaftskampf so richtig auf. Unter Voigts Regie stiegen die TG-Judokas Anfang der 70-er Jahre sogar in die Oberliga auf, und L. Voigt schaffte es die Judoabteilung bis zu seinem 1992 gesundheitlich bedingten Ausscheiden auf hohem sportlichen Niveau zu halten.

Und hiervon profitieren noch heute alle Anfänger:

werden sie doch von den durch Lothar Voigt geprägten Judokas der ersten Stunde(n) und heutigen Trainer/innen, nämlich Brigitte Laskowski (Gitti Ziem), Marga Schmidt (Lübke), Marianne Frohn (geb. Mirwald) und J. Brockmeyer geschult. Auch andere Übungsleiter wie T. Thomas, F. Reincke, A. Stickel, A. Hilke und L. Quadflieg zählten schon zu Lothar Voigts Schülern.
Und obwohl im TG-Judo der Breitensport Priorität genießt, werden für kampfwillige Judokas natürlich auch die Teilnahmen an auswärtigen Turnieren forciert.
Nebeneffekt: einige beachtliche -teilweise auch unerwartete- Erfolge stellten sich ein. Auch Gürtelprüfungen kommen nach wie vor nicht zu kurz: Pro Jahr sind etwa 120 - 140 Judokas stolz wie Oskar, wenn sie sich als äußeres Zeichen ihres Judokönnens mit einem farblich dunkleren Gürtel schmücken dürfen. Es gibt nun seid letztem Jahr auch insgesamt 13 Danträger ( Träger "Des schwarzen Gürtels").
Über die Trainingszeiten am Mittwoch und Freitag hinaus bieten Marga Schmidt und Marianne Frohn für diejenigen, die sich nicht fest in die TG einbinden wollen, erfolgreich Judo-Selbstverteidigungskurse an.

Auch die Jugendfördernden Aktivitäten außerhalb der Judohalle sind beachtlich. So gibt es im Jahr 2-4 Judofahrten, die immer in den Oster- bzw. in den Herbstferien gemacht werden. Diese Judofahrten haben schon richtig Tradition, denn es gibt sie schon seit 1968. Damals fuhr man noch in eine Jugendherberge. Doch heutzutage mietet man sich eine Hütte in der man ungestört ist. Mittlerweile weist die Judoabteilung stolze 120 Jugend/Judo Fahrten auf und sie sind ein fester Bestandteil der Abteilung geworden und sind sehr beliebt.


Gerne angenommen wird auch die Sommer-Ferienspaß-Aktion, bei der auch Nichtjudokas kostenlos in die Judokunst schnuppern dürfen. Und als Höhepunkt gilt seit einigen Jahren die Betreuung der Schützenfest-Kinderbelustigung durch TG-Judokas sowie die Teilnahme an der großen TGNikolaus- bzw. Sportschau. Und so gewinnt die Judoabteilung stetig neue Mitglieder und ist mittlerweile auf ca. 250 Mitglieder angewachsen.